Mittwoch, 5. Februar 2014

Der Tagesausflug nach Kyôto geht weiter (Part II)

Und gleich im Anschluss Teil 2 unseres Kurztrips in die ehemalige Kaiserstadt Japans.

An dieser Örtlichkeit war dann auch schon wieder deutlich mehr los, vermutlich noch Nachwirkungen vom Neujahr.
Das Gelände umfasst neben den Schrein-Gebäuden auch einen großen Hügel, auf dem ein Bambuswald, sowie ein Aussichtspunkt zu finden sind, und unzählige rote Torbögen. Jeder Torbogen, Torî (鳥居) genannt, ist eine Spende an den Schrein. Davon gibt es aber mittlerweile so viele, dass jede weitere Spende schon zu erheblichem Platzmangel führen könnte.
Trotz der Kälte wird sich mit dem kalten Wasser des Temizu die Hände gewaschen

Ein Tagesausflug nach Kyôto (Part I)

 Aufgrund seiner Länge habe ich beschlossen folgenden Beitrag in zwei Posts aufzuteilen. Viel Vergnügen beim Lesen des ersten Teils.

Kyôto (京都), einst Hauptstadt des japanischen Kaiserreiches, gilt als eine der schönsten Städte Japans. Zwar liegt es für mich nicht gerade um die Ecke, aber mit einem Bus, der direkt zwischen Tsu und Kyoto durchfährt, ist man dann doch recht schnell dort. Geplant wurde die Tour überwiegend von Deran-san, sowie einer befreundeten Japanerin.
Das erste Highlight das Tages überraschte uns mitten auf der Hinfahrt: weiß gepuderter Boden und mit leichtem Schnee bedeckte Baumwipfel! Nicht dass man als Deutscher den Anblick von Schnee nicht gewohnt ist, aber in Tsu ist er doch
schon so selten, dass man gut 20 Jahre ohne auskommen muss, wenn man nicht in den Norden Japans fährt.

Dienstag, 28. Januar 2014

Mit dem UNESCO-Klub in Kumano

An japanischen Universitäten und Schulen gibt es ja allerhand an Klubs, Zirkeln und Vereinen. Habe ich glaube ich schon erzählt. Einer davon ist der UNESCO-Klub (ユネスコ部), der alle interessierten Austauschstudenten auf ihren nächsten Ausflug nach Kumano (熊野) einluden. Und gemäß meinem Prinzip, mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit anzumelden, war ich natürlich mit im Boot.
Kumano ist, wie so ziemlich jede Provinz in Japan, berühmt für einige Schreine, Bergwälder und altjapanischen Häuser. Da unser Trip ja nicht ganz ohne einen lehrreichen Hintergrund geplant wurde, und das Ganze von Leuten organisiert wurde, die sich mit UNESCO identifizieren, ging es für uns in die Natur, aber fangen wir von vorne an.